Kinderheilkunde

Kinderheilkunde

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Kindliche Organe funktionieren anders und Kinder haben andere Krankheiten. Ihre Physiologie und die Art ihres Krankseins unterscheiden sich grundlegend von denen Erwachsener. Daher braucht es für die Behandlung von Kindern Spezialkenntnisse und ein flexibles und einfühlsames Repertoire an kindgerechten Behandlungsmethoden.

Schon die Diagnosefindung unterscheidet sich dadurch, dass Kinder ihre Beschwerden nicht präzise und logisch erklären können. Daher ist von Anfang an eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern unerlässlich für eine erfolgreiche Behandlung.

Kinder reagieren auf eine Therapie viel unmittelbarer als Erwachsene. Sie sind vielmehr auf den Augenblick konzentriert und nehmen alles sehr deutlich war. Daher kann oft schon ein kleiner Reiz sehr viel bewirken. In der Regel ist die Ausdauer eines Kindes gering. Langes herumsitzen, oder liegen, wird von Kindern nur schwer ertragen. Dem wird Rechnung getragen, indem die Dauer einer Behandlungseinheit so kurz wie möglich gestaltet wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Behandlung eine geringere Wirkung hat. Vielmehr ist es so, dass bei Kindern oft schon ein einzelner kleiner Reiz (z.B. durch eine Akupunkturnadel, oder aufkleben kleiner Kügelchen) einfach schneller wirkt.

Kinder haben einen großen Bewegungsdrang. Sie müssen auf eine besondere Weise motiviert werden, um sich auf bestimmte Methoden wie Akupunktur, Schröpfen oder eine Wärmebehandlungen (Moxibustion) einzulassen. Es ist erstaunlich, wie gut die Kleinen mitmachen, wenn man einige Regeln beachtet. Hier ist im Vorfeld ganz wesentlich die Mitarbeit der Eltern gefragt. Diese müssen zu Beginn den Kindern den zu erwartenden Ablauf erklären: Wo geht es hin. Wie heißt die Therapeutin. Die Zunge muss einmal gezeigt werden und am Handgelenk wird der Puls gemessen. Es gibt einige Untersuchungen an den Fingern, am Hals und am Bauch. Diese Erklärungen helfen den Kindern, sich auf eine ungewohnte Behandlungssituation besser einzulassen zu können.

In einem kostenlosen Informationsgespräch können all diese Aspekte vorausschauend erörtert und miteinander abgestimmt werden.

Häufig gestellte Fragen:

Ist es überhaupt ratsam bei Kindern Naturheilkunde, bzw. Traditionelle chinesische Medizin und Akupunktur anzuwenden?

Bisher war ausschließlich der Kinderarzt zuständig. Eigentlich scheue ich auch ein wenig das Risiko, mein Kind außerhalb der Schulmedizin behandeln zu lassen.

Schulmedizin und Naturheilkunde sind keine Gegensätze. Leider wissen wenige Mediziner etwas über die ergänzenden Möglichkeiten und Chancen der Traditionellen chinesischen Medizin und japanischer Akupunktur.

Lesen Sie doch einfach, was eine Mutter über die Behandlung ihrer Tochter in meiner Praxis geschrieben hat:  Samara, 2 ¾ Jahre

Sollte ich mein Kind nicht trotzdem darauf vorbereiten, dass eine Akupunktur eventuell schmerzhaft sein könnte?

Aussagen wie „es wird bestimmt nicht weh tun“, oder ähnliches sollte man auf alle Fälle vermeiden. Das Wort „nicht“ nehmen Kinder nicht eindeutig wahr. Die Botschaft, die gehört wird, ist, „es wird bestimmt (…) weh tun“. Trauen Sie Ihrem Kind zu, dass es mit der Situation klar kommen wird.

Ist eine Akupunktur nicht schmerzhaft für ein Kind?

Es hat jetzt schon Angst bei jedem Arztbesuch.

Bei Kindern wird in der Regel eine besonders sanfte japanische Kinderakupunkturtechnik angewandt, die Shonishin genannt wird. Shonishin ist eine Akupunkturmethode, bei der keine Nadeln verwendet und die Haut nicht verletzt wird. Es werden Streich-, Vibrations-, Druck- und Klopftechniken angewendet, die Kinder als angenehm empfinden.

Übrigens eignet sich Shonishin auch für besonders sensible Erwachsene oder Patienten, die Angst vor einer Nadelung haben.

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