Der Spätsommer entspricht der Erde

 

So wie die Erde grenzenlos weit ist
und für alle Wesen, die auf ihr leben, sorgt,
so sorgt der Edle für alle Menschen und
schließt niemanden von seiner Führsorge aus. I Ging

In der Chinesischen Medizin werden die Jahreszeiten nach den 5 Elementen der Wandlungsphasen eingeteilt. Somit beginnt jetzt im Spätsommer die Zeit der Erde.
Nun beginnt die goldene Zeit des Jahres in der die Natur uns mit ihren reichen in der Sonne gereiften Früchten beschenkt. Aus der fruchtbaren Erde, von Mutter Natur geht alles hervor was wir brauchen um uns satt und zufrieden zu fühlen. Wenn wir uns gut genährt und umsorgt fühlen entsteht in uns ein Gefühl der Harmonie.
Im Übertragenen Sinne entspricht das Element Erde in unserem Körper dem Magen und der Milz. Das ist unser Zentrum, aus dessen Mitte heraus wir handeln können. Wenn wir in unserer Mitte verankert sind, spüren wir uns in Harmonie und Gleichgewicht. Die Verbindung zur Erde haben wir durch unsere Füße die auf dem Boden stehen, der uns g Standfähigkeit und Stabilität gibt.

Störungen der Erdenergie
Nach der Lehre der Chinesischen Medizin sind der Magen und die Milz der Erde zugehörig. Der Magen wird als „das Meer der Nährstoffe „ bezeichnet. Seine Aufgabe ist es die Nahrung aufzunehmen und die „reinen“ Substanzen von den „trüben“ Substanzen zu trennen. Die reinen Substanzen werden dann zur Milz transportiert dessen Aufgabe es ist wiederum diese weiter zu verfeinern und in Qi und Blut umzuwandeln. Diese feine Energie, die so erzeugt wird gibt uns Kraft und die Energie die wir brauchen um uns stabil und ausgeglichen zu fühlen.
Eine Störung kann darin liegen, dass wir einen Mangel oder ein Übermaß an Erd- Energie haben.

Übermaß an Erde
Das Bedürfnis, andere zu umsorgen, ist eine Form unsere innere Erde auszudrücken. Wenn wir uns übereifrig um die Belange anderer Menschen kümmern, so dass wir für uns selbst keine Zeit mehr haben, verlieren wir unser Zentrum und erzeugt ein Gefühl der Leere. Angst entsteht, die Liebe und Aufmerksamkeit des Anderen zu verlieren und um so intensiver unsere Bemühungen werden, den anderen zu umsorgen, desto mehr wird er versuchen sich zu entfernen. Die dadurch entstandene Leere erzeugt einen Hunger nach Liebe und Aufmerksamkeit die häufig mit dem Essen von süßen Speisen kompensiert wird. –Süßigkeiten, Schokolade, Kuchen und Torten heben die Leere jedoch nicht auf.

Mögliche Beschwerden
Verdauung Probleme, Gasbildung, Völlegefühl, Verstopfung,, weicher Stuhl, Durchfall
Magenschmerzen, Sodbrennen, Zahnfleischbluten, Wasseransammlungen in den Beinen und Knöcheln, Beine und Arme fühlen sich plump und schwer an, Stoffwechselstörungen, Fettleibigkeit, Schilddrüsenstörungen, Konzentrationsschwäche, Benommenheit, Lethargie

Mangel an Erde
Oft entsteht der Erdmangel schon in der Kindheit, wenn Zuwendung und Unterstützung auf irgendeine Weise unterbrochen worden ist. Es entsteht ein Gefühl von Unzulänglichkeit und fehlendes Selbstwertgefühl. Es fällt schwer sich um sich selbst zu kümmern und es entsteht eine Abhängigkeit von der Anerkennung und Wertschätzung anderer. Die Angst verlassen zu werden ist groß und führt dazu, dass eine klebrige Anhänglichkeit gegenüber Freunden und Familien Mitgliedern entsteht. Häufig wird eine Fassade von Gleichgültigkeit aufgesetzt um die dahinter liegende Unsicherheit zu verbergen.

Mögliche Beschwerden
Ständiges Hungergefühl, verbunden mit Unschlüssigkeit was man essen möchte,
Schwierigkeiten beim Abnehmen, Völlegefühl infolge von Flüssigkeitsansammlungen, schlechter Muskeltonus, schmerzende Gelenke, dumpfer Kopfschmerz, Krampfadern,
Störungen im Blutzuckerspiegel

 

 

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