Endometriose ganzheitlich behandeln

Endometriose ist eine gutartige Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter, die durch ein hyperaktives Immunsystem als Fremdkörper eingestuft werden. Werden diese Zellen nicht aufgelöst, bilden sich Endometrioseherde, die sich häufig an den Eierstöcken, den Tuben, der Scheide und auch im Darm sowie am Bauchfell ansiedeln.

Die Ursache hierfür ist nicht genauestens geklärt, man vermutet ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Die Folgen der Erkrankungen sind Verwachsungen und Vernarbungen an den Geschlechtsorganen, ein hormonelles Ungleichgewicht und eine daraus resultierende, verminderte Fruchtbarkeit. Hierbei besteht das Risiko, dass das hyperaktive Immunsystem einen Embryo bei der Einnistung als Fremdkörper einstuft und ihn abstößt.

Die Symptomatik bei Endometriose reicht von starken Schmerzen vor, während und nach der Menstruation, bis hin zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Wasserlassen und Stuhlgang.

Die westliche Medizin behandelt in erster Linie die Symptomatik dieses Krankheitsbildes. Ausschlaggebend sind die Schmerzlinderung durch Schmerzmittel und Hormonpräparate. Typische GnRH-Analoga verhindern die Regelblutung und somit auftretende Schmerzen. Auch die dauerhafte Einnahme der Anti-Baby-Pille erhofft eine Schmerzlinderung durch die Unterdrückung der Regelblutung. Die Nebenwirkungen, wie der Verlust der Libido und Stimmungsschwankungen, werden dabei außer Acht gelassen. In schweren Fällen können die Herde bei einer Bauchspiegelung entfernt werden.

Die TCM interpretiert und therapiert das Krankheitsbild der Endometriose auf ganzheitliche Art und Weise. Die starken Regelschmerzen und Wucherungen sind auf einen Xue- und Qi-Stau zurückzuführen. Also auf eine Blut Stagnation und eine Blockade der Energien in den Meridiansystemen. Die Stagnationen können durch Manifestation von Kälte im Unterleib, durch ein Ungleichgewicht von Yin und Yang und/oder durch Fehlernährung zu stande kommen. Des weiteren ist nach TCM eine schwäche im Funktionskreis der Niere festzustellen - die Nieren hängen direkt mit der Gebärmutter zusammen.

Eine weitere Einsicht verdanken wir Antony William, der die Hyperaktivität der Gebärmutterschleimhaut als einen Schutzreflex des Körpers auf eine Anreicherung von Toxinen in der Gebärmutter versteht. Dem kann durch eine gezielte Ernährung und Entgiftungsbehandlung entgegen gewirkt werden.

Der Behandlungsansatz in der TCM richtet sich nicht nur auf die reine Symptomatik der Endometriose. Vielmehr wird die Behandlung individuell an die Patientin, ihrer Konstitution und ihrer Beschwerden angepasst. Mit Akupunktur, Moxibustion sowie Diätetik können die Ursachen in der Tiefe gelöst werden. Besonders sinnvoll ist die Behandlung mit Akupunktur im Rhythmus des Menstruationszyklus bei einem Kinderwunsch. So kann die Empfänglichkeit der Gebärmutter gesteigert werden, um eine Einnistung zu unterstützen.


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